Happy Bastards


Happy Bastards

Artikel-Nr.: RUF 1227
17,00


Veröffentlichungsdatum

März 2016

Release Notes

Andy Frasco dürft ihr auf keinen Fall verpassen. Mit seinem Haar, das aussieht als stünde es unter Strom. Seinem umwerfenden Charisma. Und vor allem mit seinen Party-Starter-Songs. Wenn der junge kalifornische Bandleader mit seiner Band The U.N. die Bühne betritt, werdet ihr unweigerlich einen Adrenalinstoß bekommen; es ist wie aus einer anderen Welt. „Wir wollen, dass die Menschen glücklich sind“, sagt Andy zu seiner musikalischen Mission. „Dass sie über ihre eigenen Fehler lächeln, ihr Leben für das lieben, was es ist, und ihrem eigenen Weg folgen.“

Happy Bastards trifft es damit genau. Bei Ruf Records 2016 veröffentlicht wird dieses vierte Album euch nicht still sitzen und euch eure Sorgen vergessen lassen. Die zwölf neuen Songs, die in den Lavish Studios und Brando’s Paradise in Kalifornien aufgenommen wurden, strotzen vor „Das Glas ist halb voll-Optimismus“ mit dem für  die Band typischen Party-Bluessound mit Funk-, Soul-, Rock- und Roots-Elementen.

„Ich versuche den Blues anders zu interpretieren, als es normalerweise der Fall ist“, erzählt Andy. „Blues muss nicht immer traurig und einsam klingen. Ich liebe Künstler wie Wilson Pickett, Marvin Gaye, Buddy Guy, The Band, Samantha Fish, Houndmouth – alles Acts, die dem Blues ihren eigenen Stil verliehen.“

Andy Frasco & The U.N. werden sich in diese Riege einreihen. Die Band wurde 2007 gegründet, doch die Geschichte des Bandleaders geht viel weiter zurück bis zu seinen Wurzeln als frühreifer 16-jähriger Manager/Promoter an der West Coast. „Ich habe mich in Rockclubs geschlichen und versucht die angesagten neuen LA-Bands zu verpflichten“, erinnert er sich. „Zur Mittagszeit habe ich im Klassenzimmer meines Mathelehrers Geschäftstelefonate geführt, sodass die Leute dachten, ich sei älter als 16.

„Ich habe zwei Leben gelebt. Das hat die Grundlage geschaffen, sodass ich meine Gigs während der ersten fünf Jahre auch selbst buchen konnte, als sich noch niemand für mich interessiert hat. Ich wusste, dass ich mir den Respekt erst verdienen musste. Also sagte ich mir, dass ich nicht aufhören werde, bevor mein Traum wahrgeworden ist. Seit zehn Jahren bin ich jetzt auf Tour, wir spielen mehr als 250 Shows pro Jahr, waren in sechs verschiedenen Ländern und wir leben quasi in einem Van.“

Quer durch die USA und Europa, auf großen Bühnen von Wakarusa bis Open Flair hat Andy sich einen Ruf für seine schweißgetränkten Vollgas-Shows gemacht. „Wir versuchen nur eine Party zu schmeißen“, erklärt er. „Menschen dazu zu bringen ihre Handys auszuschalten, ihren Stress und ihre Probleme vor der Tür zu lassen, für den Moment zu leben und das Leben einfach für ein paar Stunden zu feiern. Wenn ich am Ende der Show 90% des Publikums lächeln sehe, weiß ich, dass ich meinen Job gut gemacht habe.“

Bereits vorher gab es gute Studioalben – zum Beispiel das gefeierte dritte Album Half A Man (2014) – doch keines konnte die atemberaubende Energie der Band bisher so gut einfangen wie Happy Bastards. „Das Album wurde von Rick Parker (Lord Huron, Black Rebel Motorcycle Club, Scott Weiland Band) und John Avila von Oingo Boingo produziert“, erzählt Andy. „Es war großartig, diese Jungs im Team zu haben. Sie haben verstanden, dass wir eine Live-Band sind, also haben sie auch das Set-up so arrangiert und wir spielten im Prinzip alle zusammen, bis es in jeder Hinsicht gepasst hat. Es war eine tolle Erfahrung, eine Platte so aufzunehmen wie in den 70er Jahren.“

Alle Songs auf Happy Bastards wurden von Andy, Gitarrist Shawn Eckels und Kenli Mattus geschrieben. Auch unter den anderen Bandmitgliedern stimmt die Chemie: Ernie Chang (Saxophon), Andee Avila (Schlagzeug) und Supaman (Bass). „Im Prinzip habe ich mir meine Lieblingsmusiker weltweit zusammengesucht“, erklärt Andy den kosmopolitischen Vibe der Band. „Die Jungs sind aus den Niederlanden, Deutschland, Missouri, Tennessee, Texas und Kalifornien. Das gefällt mir an der Musik am besten. Sie ist universal. Es spielt keine Rolle, woher du kommst oder welche Sprache du sprichst.“

Auch diese Songs sind universal. Während Andy auf die 30 zugeht, erzählen seine Texte von einem Mann, der diesen Meilenstein zwar akzeptiert, aber der dem Erwachsensein trotzdem die kalte Schulter zeigt. „In meinen Texten geht es tatsächlich darum, gerade in der Quarterlife-Crisis zu sein“, erklärt er. „Zu versuchen sich dem Erwachsensein anzupassen, ohne das Kind in dir zu verlieren.“

Das sieht man bereits an der Tracklist:  vom leichtsinnigen Exzess bei „Mature As Fuck“, über den Funk-Sound von „You’re The Kind Of Crazy I Like“, den souligen „Good Ride“, der vom Ende einer Beziehung spricht, bis zu der etwas anderen Verführungsballade „Let’s Get Down To Business“ („You know you make me want to climb the walls/ You know you make me lose my shit…“).

Die moderne Welt mag ein grausamer und gefühlskalter Ort sein, doch wenn Happy Bastards läuft, scheint alles für einen Moment heller, besser, wie im Rausch und bereit für einen Tanz zu sein. „Ich denke, es ist mein bisher stärkstes Album“, überlegt Andy. „Ich wollte ein Album, dass das Leben feiert. Und ich glaube, dass wir das geschafft haben…“

 

Tracklist

001         Tie You Up

002         You're The Kind Of Crazy I Like

003         Doin' It

004         Make It Work

005         Mature As Fuck

006         Here's To Letting You Down

007         When You're Lonely (Fill You Up)

008         (Oh My My) Can't Get You Off My Mind

009         Let's Get Down To Business

010         Blame It On The Pussy

011         Good Ride

012         My Recovery

Zubehör

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Happy Bastards LP Happy Bastards LP
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