The Devil To Pay


The Devil To Pay

Artikel-Nr.: RUF 1220
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Release Date: September 2015

Echte Musik ist schwer zu finden. Wer je das Gefühl hatte in der heutigen Zeit in dem Hype, der in der Musikindustrie herrscht, zu ersticken, den wird Savoy Browns neuestes Album The Devil To Pay aufatmen lassen. Getrieben vom klassischen Blues, veröffentlicht Kim Simmonds seine neuen Songs, wenn sie am meisten gebraucht werden. „In vielerlei Hinsicht ist dies das beste Album, das wir jemals gemacht haben“, findet der legendäre Gitarrist. „Es ist frisch, neu und gehört ins 21. Jahrhundert.“
Dabei ist The Devil To Pay, das pünktlich zum 50-jährigen Bestehen der Band erscheint, quasi aus einer inspirativen Explosion entstanden. „Wir haben die Scheibe im April 2015 in den SubCat Studios in Syracuse, New York aufgenommen. Normalerweise dauern Aufnahmen bei mir nur zwei bis drei Tage und das meiste davon ist bereits am ersten Tag erledigt“, erinnert sich Kim. „Die ganzen Vorarbeiten passieren bereits in den Monaten bevor es ins Studio geht. Das Songwriting, die Proben, die neuen Songs live spielen.“ The Devil To Pay ist eine jahrelange Vorarbeit in Kims White Cottage Studio vorausgegangen, meist spät in der Nacht. Zwischen den Tourneen verbessert Kim stetig seine Fertigkeiten an der Gitarre, den Gesang und die Songs selbst. „Wenn all das erledigt ist, geht es nur noch darum, im Studio diesen speziellen Moment einzufangen. So haben wir das beispielsweise auch bei Street Corner Talking 1971 gemacht.“
The Devil To Pay hat diesen „speziellen Moment“ genau dreizehn Mal eingefangen. Während Kims Blueskollegen schon in den kreativen Autopilot umgeschaltet haben, kann man dieses Album getrost als Beweis eines Songwriters bezeichnen, der voller Energie ist und ohne  Angst davor, eingefahrene Genres in neue Gefilde zu lenken. Das Album wird eröffnet mit „Ain’t Got Nobody“, gefolgt von „Bad Weather Brewing“ und „Grew Up In The Blues“, die ordentlich einheizen. Vom fingerverknotenden Instrumental „Snakin‘“ bis hin zum Power-Shuffle „Watch My Woman“ ist Kims Liebe zum klassischen Blues stets zu hören. „ Als Teenager haben mich auf jeden Fall der klassische Chicago Blues und deren Vertreter geprägt“, erzählt Kim. „Mein Herz macht immer noch Freudensprünge, wenn ich guten Chicago Blues höre.“
Kim ist einer der wenigen Songschreiber, die es verstehen, klassische Bluesthemen mit Witz und Erfahrung zu kombinieren. Bei The Devil To Pay ist der Stift genauso mächtig wie das Plektrum: ob bei der späten Reue nach einer durchzechten Nacht bei „I’ve Been Drinking“ oder bei der Warnung an eine betrügerische Frau bei „Stop Throwing Your Love Around“. „Beim Blues geht es meistens um Gefühle“, erklärt Kim. „Liebe, Einsamkeit, Zufriedenheit, Verzweiflung und so weiter. All diese Gefühle sind in irgendeiner Art auf dem neuen Album verarbeitet. Beim Song „The Devil To Pay“ geht es darum, für Fehlentscheidungen in der Vergangenheit bezahlen zu müssen. Bei „Bad Weather Brewing“ geht es um das Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren wird, und „Grew Up In The Blues“ steht für all die Schwierigkeiten die man hat, wenn man jung ist.
Mit diesen starken Songs im Gepäck markiert The Devil To Pay die Fortsetzung des Erfolgs von Savoy Browns gefeierten Alben Voodoo Moon (2011) und Goin‘ To The Delta (2014). „Ich fände es klasse, wenn die Leute sagen würden, dass das neue Album besser ist als das letzte“, gibt Kim zu. „Ich bin wirklich zufrieden damit. Es gibt natürlich immer Dinge, die man im Nachhinein anders gemacht hätte, aber so läuft der kreative Prozess manchmal. Ich glaube, dass Album schlägt den Bogen von damals zu heute und zeigt wo wir momentan stehen.“
Jeder mit einer Vorliebe für Blues-Rock wird dies wohl nachvollziehen können. Im Jahr 1965 war Kim im Zentrum einer der vielleicht aufregendsten Szenen der Musikgeschichte. Er gründete Savoy Brown während der ersten Welle des Britischen Bluesbooms, unterschrieb bei Decca, eröffnete Creams erste Show in London im Klooks Kleek und wurde in einem Atemzug mit Eric Clapton und Jimmy Hendrix genannt. Bereits damals wurde er zum Motor der Band. „Ich hatte eine Vision“, erzählt er. „Und diese Vision ist noch immer am Leben.“
Bald darauf schaffte Savoy Brown das, was den meisten britischen Bands nie gelingt: Sie hatten Erfolg in Amerika - dank ihrer kraftvollen Songs und unermüdlichen Arbeitsmoral. „Über Sex, Drugs und Rock ‘n‘ Roll ist schon viel zu viel gesagt worden“, erklärte Simmonds 2008 dem britischen Classic Rock Magazin. „Dabei ist es ein Klischee. Wir arbeiten alle extrem hart.“
Die Zeiten haben sich natürlich geändert und 1979 zog Simmonds aus einem London, das er nicht mehr wiedererkannte – „Die Punks waren überall!“ – in die Staaten. Die Mitglieder von Savoy Brown kamen und gingen und die Musikszene änderte sich. Er aber blieb seiner Sache treu und heimste den Lohn dafür ein: Er performte an Orten wie der Carnegie Hall, der Royal Albert Hall und dem Fillmore East und West und wurde schließlich auch in den Hollywood‘s Rock Walk of Fame, New York’s Blues Hall of Fame sowie in Ontario’s Blues Hall of Fame aufgenommen.
Die Karriere von Savoy Brown, die nun ein halbes Jahrhundert andauert, hat Kim überall hingebracht. Jeder Schritt auf diesem Weg hat die tiefe Liebe für den Blues weiter gestärkt. 2015 wird dieser brennenden Leidenschaft mit dem bereits 45. Album erneut Ausdruck verliehen; mit einem Album, das die Vergangenheit ehrt und trotzdem nach vorne sieht. „Muss ich noch irgendetwas beweisen?“, fragt sich Kim bewusst. „Vielleicht niemandem da draußen, aber auf jeden Fall mir selbst. In mir wird immer ein Song stecken, der noch nicht geschrieben wurde, oder ein Gitarrenlick, das nur darauf wartet herausgelassen zu werden. Ich habe immer noch die gleiche Energie, die ich hatte als ich jung war, und genau das hält den Traum am Leben.“

Tracklist

001

Ain't Got Nobody

00:05:26

002

Bad Weather Brewing

00:04:30

003

Grew Up In The Blues

00:04:06

004

When Love Goes Wrong

00:04:03

005

Oh Rosa

00:03:35

006

The Devil To Pay

00:04:20

007

Stop Throwing Your Love Around

00:04:16

008

Snakin'

00:03:55

009

Got An Awful Feeling

00:05:58

010

I've Been Drinking

00:03:47

011

Watch My Woman

00:04:04

012

Whiskey Headed Baby

00:04:29

013

Evil Eye

00:05:11

 

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