Heavens To Betsy

Artikel-Nr.: RUF 1277
17,00


Kundenbewertungen zu Heavens To Betsy

Anzahl der Bewertungen: 1
Durchschnittliche Bewertung: 5
Bärenstark!!!!
von am 23.02.2020
Vor zwei Jahren sorgte Jeremiah Johnson mit seinem Album „Straitjacket“ für Furore, Aufmerksamkeit und einer gewissen Aufregung, denn das Teil war spannend, elektrisierend. Nun veröffentlichte Johnson sein Werk „Heavens to Betsy“ (CD: 14.02.2020, LP: 28.02.2020).
Zwei Dinge vorweg: Wer das Werk noch nicht geordert hat, sollte warten, die LP ist nur unwesentlich teuer, dafür aber klanglich deutlich intensiver. Zweitens, klasse ist das Werk allemal und ein nachhaltiges Indiz dafür, dass Jeremiah Johnson langfristig und nachhaltig in der Bluesrockszene seine Spuren hinterlassen wird.
Der Reihe nach:
Ich hatte das Vergnügen, Johnson im Rahmen der Blues Caravan 2020 erleben zu dürfen. Das Prinzip der Karawane ist denkbar einfach. Ein etablierter Musiker/Musikerin, zwei Newcomer stehen auf der Bühne, doch wer war dieses Mal der „alte Hase“. Newcomer, dies war klar, war Ryan Perry, doch ob Jeremiah Johnson oder Whitnes Shay, beide hatten was vorzuweisen, waren keine Unbekannten mehr. Klar, Shay zieht die Aufmerksamkeit mit ihrer ansprechend extrovertierten Show auf sich, weiß um ihre Wirkung und setzt Gestik, Mimik und Stimme zielsicher ein. Seine Wirkung auf andere scheint Jeremiah Johnson gänzlich gleichgültig zu sein. Er weiß um sein Können, weiß um sein exzellentes Gitarrenspiel und so machte er bei dieser Liveperformance sein Ding als ruhender Pohl. Er überzeugt auf ganzer Linie durch seine Musik.
Seine knapp 30 minütige Show war fesselnd, egal ob er auf sein altbewährtes Material oder die Songs seines neuen Albums zurück griff. Doch gerade seine neuen Songs sprangen mich förmlich an. Ob knackiger Bluesrock, ob Songs mit im Midtempo-Bereich oder Balladen im Stil von „Long Way Home“, Jeremiah Johnson scheint überall zuhause zu sein. Gut, Johnson scheint sich selbst richtig wohl zu fühlen, wenn er die knackigen, harten Riffs zu Gehör bringt, wenn er mit „White Lightning“ die erste LP-Seite eröffnet, er wirkt allerdings auch glaubwürdig wenn er, wie zum Abschluss dieser LP-Seite mit fetten Bläsersätzen abschließt (American Steel), um dann mit solidem Bluesrock (Showdown) den zweiten Teil zu eröffnen.
Insgesamt ist „Heavens to Betsy“ ein brutal starkes Album und vielleicht sogar noch etwas stärker als „Straitjacket“, doch wer will sich dieses Urteil wirklich erlauben. Jedenfalls ist es kein Album, welches sich bereits nach einigen Hördurchgängen in den Grauzonen und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit einer Sammlung verliert.

Zubehör

Produkt Hinweis Status Preis
Straitjacket Straitjacket
17,00 €
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