Rag 'N Roll - The Ragtime Rumours Deluxe Holzbox Version


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Rag 'N Roll - The Ragtime Rumours Deluxe Holzbox Version

Artikel-Nr.: RUF 1263
20,00
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Rag 'N Roll

The Ragtime Rumours

RUF 1263 Deluxe Holzbox Version

Die CD ist identisch mit der RUF 1264, ebenso das Booklet. Verpackt ist sie in einer hübschen Holzbox statt des Digi-Packs.

Dies geht an alle zermürbten Musikliebhaber. The Ragtime Rumours sind gekommen, um euch aufhorchen zu lassen. In einer Zeit, in der die abgestumpfte Musikindustrie nur noch nach ihren klanglosen Formeln arbeitet, kommen diese zeitreisenden niederländischen Visionäre und widersetzen sich jedwedem Reglement – und diese rebellische Haltung findet man über und über auf Rag ‘N Roll. Auf diesem revolutionären Debutalbum ist alles möglich, wenn die Geister von Robert Johnson und Django Reinhardt auf die Einflüsse von Tom Waits und Pokey LaFarge treffen, und dabei elf selbstgeschriebene und ein traditioneller Song herauskommen, die sowohl in den 1920er Jahren als auch 2018 entstanden sein könnten. „Wir verbinden unsere Liebe zu Ragtime-Musik mit den Stilrichtungen Blues, Gypsy-Jazz und Rock ’n‘ Roll“, erklärt die Band. „Wir nennen das Rag ’n‘ Roll.“

Es war ein raketengleicher Aufstieg für das Line-up bestehend aus Tom Janssen (Lead Vocals, Akustikgitarre, Banjo), Niki Van Der Schuren (Kontrabass, Vocals, Flöte, Baritonsaxophon), Thimo Gijezen (E-Gitarre, Akkordeon, Klavier, Vocals) und Sjaak Korsten (Schlagzeug, Kazoo, Waschbrett, Vocals). Spult man nur ein paar Jahre zurück, begann der Weg von The Ragtime Rumours wie der jeder anderen jungen Band: Als Straßenmusiker malochend spielten sie außerdem in jeder Kellerbar, die sie lassen würde. Doch dieses talentierte Quartett setzte sich schnell von den anderen Bands ab und begründete seine Karriere mit dem Sieg bei einigen sehr prominenten Wettbewerben: Sie machten den ersten Platz beim BRUL-Wettbewerb 2015, stürmten das Finale der Dutch Blues Challenge 2017, vertraten die Niederlande bei der International Blues Challenge in Memphis, Tennessee, und gewannen – vielleicht am beeindruckendsten-  die diesjährige European Blues Challenge im norwegischen Hell. 

All diese Titel – plus die erfolgreichen internationalen Tourneen durch Norwegen, Italien und Großbritannien – ließen keinen Zweifel daran, dass The Ragtime Rumours eine Bühne zum Beben bringen können. Es gab aber auch schon frühere Hinweise auf ihr Können im Studio.  So verließen zum Beispiel die von Kritikern gefeierte EP Ain’t Nobody und die Spitzensingle Love & Lust kaum die Playlists der Radiostationen in ihrer niederländischen Heimat. Jetzt fängt Rag ‘N Roll die Ausgelassenheit und Energie ein, die man sonst verspürt, wenn man die Band aus erster Reihe live sieht. „Als wir dieses Album machten, gab es einen Haufen Nonsens, Spaß und Musik, wie immer“, erinnert sich die Band. „Wir wollten, dass es aufrichtig und authentisch klingt. Es wird den Menschen das Live-Gefühl geben, genauso wie auf der Bühne.“

Doch Rag ‘N Roll bringt uns auch eine ganze Reihe neuer Songs, die bestätigen, dass The Ragtime Rumours eine der kreativsten Bands der heutigen Zeit ist. Das Album startet stilsicher mit „Way Too Smart“, das durch seinen Hochgeschwindigkeits-Groove und die Texte überzeugt. Weitere Juwelen hört man zum Beispiel bei dem bluesigen, von der Harmonika bestimmten „Hookman“ oder dem flinken, nahezu Django-haften Gitarrenlicks bei „The Cigar“. Doch das Tempo ändert sich auch, etwa beim Honky-Tonk-Intro von „Stop That Train“, während das jazzige, von Van der Schuren mit herzzerreißendem Schmerz in der Stimme gesungene „Holly Woedend“ zu Tränen rührt.

Die Songtexte sind die andere Trumpfkarte des Albums. Sie sind alles, außer den gewöhnlichen „Junge-trifft-Mädchen-Geschichten“; sie sind oft lustig, ab und zu düster, manchmal surreal (oder eine Mischung aus allem). Es geht um Geld, sowohl beim völlig abgebrannten „Way Too Smart“ als auch beim knauserigen „Turn Every Dollar“ („I’m a cheap, cheap, cheap fucker“). Es geht um gescheiterte Beziehungen wie bei „Everywhere I Go“, wenn Janssen versucht einer früheren Freundin davonzulaufen („Drove planes, boats, trains, cars, rode on a camel’s back, oh, in my head I knew you would be back“). Es gibt auch klassische Story-Songs wie „Hookman“ und „Stop That Train“ mit ihren verrückten Charakteren. „Die Lieder sind über das das alltägliche Leben, nur sehr übertrieben“, beschreibt die Band ihre Songtexte, „und über die bemerkens- und bedauernswerten Menschen, die wir getroffen haben.“

In einer Welt, in der du denkst, du hättest bereits alles gehört, addiert sich das Talent von The Ragtime Rumours zum frischesten Debutalbum, das du dieses Jahr hören wirst. Diese Band mag die Jahre mit ihrer unwiderstehlichen „Vintage-Modern-Musik“ zurückdrehen – doch ihre Zeit ist jetzt.

Musiker:

Tom Jansen

Lead vocals, acoustic guitar, silde guitar, banjo

Thimo Gijezen

Electric guitar, gypsy guitar, upright bass, accordion, piano, vocals

Niki van der Schuren

Upright bass, baritone saxophone, flute, vocals

Sjaak Korsten

Drums, Washboard, vocals

David Ashcroft

Voice (1)

Willem Veldman

Blues harb (4)

Jeroen Verberne

Trombone (5,12)

Luc Janssens

Trumpet (12)

Wim Meusen, Reno Jaminysharif, Lisa Tonnaer, Jos Loonen, Tineke Verstegen

Choir (2,7)

 

TRACKLIST

001

Way Too Smart

00:03:17

002

Turn Every Dollar

00:03:21

003

Faker

00:04:08

004

Hookman

00:03:56

005

Stop That Train

00:03:24

006

Holly Woedend

00:03:40

007

Everywhere I Go

00:05:28

008

The Cigar

00:02:45

009

Humanity

00:04:05

010

Mister Coqburn

00:03:22

011

Wayfaring Stranger

00:03:34

012

Rag-Blues Song

00:02:53

 

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