Waiting On Daylight


Waiting On Daylight

Artikel-Nr.: RUF 1185
12,00


 

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Veröffentlichung: Januar 2013

Nashville ist als unbestrittene Hauptstadt der Country-Musik weltberühmt. Genau daher kommt Bart Walker, ein Sänger und Gitarrist, der beweist, dass kräftiger Blues mit Südstaaten-Flair dort kein Fremdgewächs ist. Sein Debütalbum für Ruf Records, Waiting on Daylight – aufgenommen beim mehrfachen Grammy-Gewinner Jim Gaines – zeigt ihn als ebenso begabten Musiker wie Storyteller. Dabei lässt er sich von zahlreichen Blues- und Rockhelden der Vergangenheit und der Gegenwart inspirieren.

Walker ist kein Newcomer im klassischen Sinne. Seit seinem vierten Geburtstag ist die Gitarre nämlich sein ständiger Begleiter. Schon länger brilliert er an der Seite des Country-Rockers Bo Bice und hat auch mit Profis wie Steve Gorman (Black Crowes), Audley Freed (Cry Of Love, Black Crowes) und Robert Kearns (Cry of Love, Lynyrd Skynyrd) gearbeitet. Seine Talente als Songwriter, Sänger und nicht zuletzt als Gitarrist haben den ehemaligen Stevie Ray Vaughan-Keyboarder Reese Wynans derart beeindruckt, dass er Walkers Band beigetreten ist. Wynans ist u.a. auf Walkers selbstproduziertem Debüt Who I Am zu hören, das 2012 auf positive Resonanz stieß.

Im gleichen Jahr heimste der versierte Saitenkünstler beim International Blues Challenge in Memphis den Award als bester Gitarrist ein.

Mit diesem vielversprechenden Lebenslauf in der Tasche ist Walker im vergangenen Herbst zum Studio von Jim Gaines in Stantonville, Tennessee, gereist. Da traf er auf das wohl gefragteste Rhythmus-Duo in Memphis mit Steve Potts am Schlagzeug und Dave Smith am Bass. Die beiden waren bislang auf zahlreichen Aufnahmen u.a. von Luther Allison, Jonny Lang, Michael Burks u.v.a. zu hören. In Zusammenarbeit mit den beiden Veteranen (sowie mit Rick Steff bzw. Dave Cohen am Keyboard bei einigen Titeln) hat Walker elf Songs hergezaubert, die es schaffen, die ohnehin hohen Erwartungen an ihn sogar noch zu toppen.

Waiting on Daylight kommt mit der funkigen Bluesnummer „It's All Good“ aus den Startlöchern. Der Gesang erinnert sofort an den Louisiana-Swampblueser Tab Benoit. Minuten später folgen Riffs, bspw. bei „Took It Like A Man“, in dem Kultbands wie ZZ Top oder die Allman Brothers nachhallen. „Das sind neben Stevie Ray Vaughan einige meiner absoluten Lieblingskünstler und Haupteinflüsse“, erklärt Walker. „Aber da fängt die Liste erst an. Guns 'n' Roses, Led Zeppelin, Jack White, Doyle Bramhall II, Warren Haynes … die Auflistung ließe sich ewig weiter führen.“

Im weiteren Verlauf des Albums glänzt Walker mit energischem Rock'n'Roll der Marke Chuck Berry ("Happy"), mit herrlichen Slide-Einlagen (J.B. Huttos "Hipshake It") sowie mit dem einen oder anderen besinnlichen Zwischenspiel ("Mary and Me"). Dabei kommt die vielleicht größte Stärke dieser Produktion immer mehr zum Vorschein: Der ungeheuer fette und gewaltige Klang seiner Gitarre. Walker gibt es gern zu – es ist durchaus kein Zufall. „Ich brauche eben diesen satten, mächtigen Ton, um meine Möglichkeiten als Gitarrist ganz auszuschöpfen", so der selbsternannte Ton-Freak, der dann über jedes Detail der etwa Dutzend verschiedener Gitarrenmodelle informiert, mit denen er den jeweils passenden Sound erreicht hat.

Der Mann, der die Aufnahme am Mischpult begleitet hat, ist ebenso bekannt dafür, bei solch anerkannten Gitarristen wie Carlos Santana, George Thorogood oder (wieder einmal) Stevie Ray Vaughan das Maximum raus zu holen. Sich in diese illustre Gesellschaft einzureihen, war für Walker von besonderer Bedeutung. „Als wir eines Tages einige der aufgenommen Titel gemeinsam angehört haben, drehte sich Jim Gaines zu mir und sagte ganz plötzlich: ‚Weißt du was? Diese Platte rockt!‘ In dem Moment wurde mir klar, dass wir etwas Besonderes geschaffen haben."

Die Anekdote bringt es auf den Punkt. Die Musik auf Waiting on Daylight wirkt sehr dynamisch, zeugt aber auch stets von Feingefühl. Statt auf eine exzessive Zurschaustellung von Gitarrentechnik zu setzen, sorgen Walker und Gaines dafür, dass  die elf Stücke dieser Sammlung Platz zum Atmen bekommen. Und trotzdem muss man dem Produzenten Gaines letztendlich Recht geben. Das Album rockt.

(Vincent Abbate, November 2012)

 

Tracklist

1. It's All Good

2. Black Clouds

3. Took It Like A Man

4. Girl You Bad

5. Gotta Be You

6. Waitin On Daylight

7. Happy

8. Hipshake It

9. Mary & Me

10. 99%

11. Whippin Post

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