Kentucky Fried Blues

Artikel-Nr.: RUF 1092
12,00


Release date

4/2003

 

Release Notes

Seit seiner Rückkehr in die USA Ende der 90er tourt der früher in Paris wohnhafte Bernard Allison fast ununterbrochen. Das Ziel: eine amerikanische Fangemeinde aufzubauen, die so groß ist wie seine europäische. „Mir war klar, das würde nicht über Nacht passieren“, erklärte er neulich. „Man muss erst mal was dafür tun.“ Er tut etwas: Mit seiner energiegeladenen Show tritt er in kleinen Clubs und bei großen Festivals auf und gelegentlich sogar als Vorband für Künstler wie George Thorogood und Jonny Lang. Aber letztendlich ist es unwichtig, wo er die Bühne betritt und wie lang er spielt (seine eigenen Konzerte dauern in der Regel zweieinhalb Stunden). Seine Einstellung bleibt unverändert: „Mir ist es egal, ob Michael Jackson oder die Rolling Stones nach mir auf der Bühne stehen. Wenn du Bernard Allison den Job gibst, dann kriegst du eine Bernard Allison-Show. Ich halte mich nicht zurück.“

„Kentucky Fried Blues“ – aufgenommen 1999 beim W.C. Handy Festival in Henderson/Kentucky – ist ein Beleg dafür. Allison zeigt sich in aggressiver Spiellaune und beweist einmal mehr, wie stolz er auf seine Herkunft ist. Bis zu seinem Tod 1997 wurde sein Vater Luther Allison als Live-Performer par excellence verehrt. Bernard führt den Familienbetrieb gekonnt weiter. Die ersten beiden Songs auf der CD – das Instrumental „Buzz Me“ gefolgt von der wuchtigen Funk-Nummer „Going Down“ – lassen dem Hörer kaum Zeit, Luft zu holen. Bernard erst recht nicht. Eine erste, kleine Atempause gönnt er sich auf „Bad Love“ – einem von drei Luther Allison-Songs, die das Herzstück des einstündigen Sets bilden. Die funkigen Titel „Life Is A Bitch“ und „Midnight Creeper“ (dessen Sound an Hot Chocolate erinnert) räumen den Bläsern viel Platz ein, um das Publikum mit ausgedehnten Soli zu beeindrucken. Das anschließende Stück gehört Allison allein: eine achtzehnminütige (!) Version von Buddy Guys Slowblues-Klassiker „Leave My Girl Alone“, die der Gitarrist seinen Mentoren Albert King und Stevie Ray Vaughan widmet. Hier melden sich auch lautstark die begeisterten Fans vor der Bühne, insbesondere während Bernards beliebtem „Wah-Wah-Gespräch“. Wie kann man so etwas toppen? Bei der Zugabe „Good Time Woman“ demonstriert Allison sein beachtliches Talent an der Slidegitarre.

Mit 37 hat Bernard Allison seine besten Jahre noch vor sich. „Kentucky Fried Blues“ zeugt von seiner bemerkenswerten Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt. Wer ihn schon einmal live gesehen hat, erlebt die Atmosphäre noch einmal hautnah. Wer noch nicht das Glück hatte, bekommt einen appetitanregenden Vorgeschmack.

CD Notes von Vincent Abbate

Tracklist

  1. Buzz Me (Instr. Intro.)
  2. Going Down
  3. Bad Love
  4. Life Is A Bitch
  5. Midnight Creeper
  6. Leave My Girl Alone
  7. Good Time Woman
 
 

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