Walter Trout

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Walter Trout

 

Walter Trout wurde 1951 in Ocean City, New Jersey geboren. Er wuchs in einem Musik liebenden Haushalt auf und fühlte sich schon als Kind dazu berufen, Musiker zu werden. Seinen Anfang im Schulorchester machte er auf der Trompete. Sein Traum von einer professionellen Musikkarriere bekam einen entscheidenden Impuls, als er dem großen Duke Ellington begegnet ist – Walter nennt das Ereignis einen „Wendepunkt“ in seinem Leben.

Zu seinem zehnten Geburtstag hatte seine Mutter ein Treffen mit den Jazzlegenden Ellington, Cat Anderson, Johnny Hodges and Paul Gonsalves organisiert. So wurde der Grundstein für eine Musikkarriere gelegt.

Mitte der 60er stieg Trout dann auf E-Gitarre um. Der Wechsel kam, nachdem er das Album Paul Butterfield Blues Band featuring Mike Bloomfield gehört hatte. Dieses Album beeinflusste Trouts Einstellung zur Musik grundlegend und zementierte zugleich seine Vorliebe für Blues und für die E-Gitarre. In den Rillen dieser Vinylplatte hörte Walter, wie Bloomfields Gitarre mit seiner Seele sprach – in einer Sprache, die über die der Worte hinausging. Trout hat es sich daraufhin vorgenommen, diese musikalische Sprache zu lernen und widmete sein Leben daraufhin der Gitarre. Er verbrachte Stunden, Tagen, Wochen, Monate allein in seinem Zimmer und übte bis seine Finger bluteten. Leider führte seine Obsession dazu, dass der einstige Einserschüler schließlich auch die Schule abbrach. Trost fand Walter als schüchterner Teenager in einem turbulenten Haushalt einzig in seiner wachsenden Fähigkeit, seine Gefühle durchs Gitarrenspiel zum Ausdruck zu bringen und in seiner Vision von einer Profikarriere als Musiker.

Als junger Mann spielte Trout in einer Reihe von Bands in New Jersey und wurde so zum Konkurrenten von Bruce Springsteen mit seiner Band „Steel Mill.“ 1973 packte er seine Habseligkeiten in einen VW Käfer und fuhr quer durchs Land bis zur Westküste. Als er in Los Angeles ankam, besaß er nur ein paar Kleidungsstücke, eine Trompete, eine Mandoline und einige Gitarren.

Er entwickelte sich dort schnell zum gefragten Sideman und war mit vielen der hiesigen Blueskünstler unterwegs. Oft war er der einzige „white boy“ in den schwarzen Lokalen. Gigs mit Finis Tasby, Pee Wee Crayton, Lowell Fulsom, Percy Mayfield u.a. führten dazu, dass sich seine technischen Fähigkeiten schnell verbesserten. Die extrem niedrigen Gagen des jungen Musikers wurden durch die Möglichkeit, sich musikalisch auszudrücken mehr als ausgeglichen. Leider übernahm Trout von seinen Musikerkollegen auch eine weniger hilfreiche Gewohnheit, nämlich den Alkohol- und Drogenmissbrauch. Er spielte jedoch häufig mit dem Hammond B3-Genie Deacon Jones zusammen und führte seine Ausbildung in den Bands von John Lee Hooker, Big Mama Thorton und Joe Tex weiter.