Big Dog


Big Dog

Artikel-Nr.: RUF 1233
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Big Dog, die im Mai 2016 bei Ruf Records veröffentlicht wird, macht deutlich, dass Albert Castiglia einer anderen Klasse angehört als die Leichtgewichte und Newcomer, die die moderne Musikszene dominieren.  Der 46-jährige hat es auf altmodischem Weg auf die großen Bluesbühnen geschafft: mit Texten, die Bedeutung haben, energiegeladenen Shows und extensiven Tourneen jedes Jahr. „Ich mache mir keine Illusionen darüber, was für ein Gitarrist und Sänger ich bin“, erzählt er. „Mein Stil ist echt, unverfälscht und ungekünstelt. Ich habe nicht die technischen Fertigkeiten wie andere Musiker, aber meine Musik kommt von Herzen und ich spiele so, wie ich mich gerade fühle. Wenn ich Songs schreibe, müssen sie auch Bedeutung haben.“
Genau das zeigen die elf Tracks auf Big Dog, die in den Dockside Studios in Louisiana aufgenommen wurden. Es ist eine abwechslungsreiche Mischung aus eigenen Songs, Covern und Songs, die er zusammen mit einigen seiner engsten Freunde geschrieben hat. „Man konnte die Energie im Studio beinahe greifen“, erinnert sich Albert. „Wir hatten eine erfahrene, erstklassige Studioband, die viel Seele in die Aufnahmen steckte, und Mike als Produzent war natürlich ein Joker für mich.“
Albert beschreibt Big Dog als ein „Wir fahren mit offenen Verdeck über den Highway“-Album und der Track „Let The Big Dog Eat“ gibt das Tempo vor. Andere Vollgas-Songs sind etwa der Dialog von “Don’t Let Them Fool Ya“, das mit Graham Wood Drout geschriebene „Where The Devil Makes His Deals“ und vor allem das geistreiche „Get Your Ass In The Van“. „Dieser Song ist für all die armen, verhätschelten Seelen, die glauben, dass Musik wie eine große Episode von American Idol ist“, erzählt Albert grinsend.
Andere Songs gehen deutlich tiefer. Der mit Cyril Neville zusammen geschriebene Track „Somehow“  spricht die Notlage der heimatlosen und vertriebenen im modernen Amerika an. „Sie werden für gewöhnlich als Schlagwort in Reden von Politikern genutzt, die zur Wahl aufgestellt wurden“, erklärt Albert. „Doch wenn die Kameras aus sind, werden sie meist ignoriert und verachtet. Der Song beschreibt die Traurigkeit darüber aber auch die Hoffnung, wie wir als Gesellschaft mit diesen Menschen umgehen werden.“
Ein weiterer ergreifender Moment ist der Track „Where Did I Go Wrong“. Dieser soulgetränkte Slow-Blues mit Johnny Sansone an der Harmonia stammt von Junior Wells‘ You’re Tuff Enough-Album und vollendet Alberts Geschichte in vielerlei Hinsicht. Albert, der 1969 in New York geboren wurde und im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Florida zog, hatte sein professionelles Debut 1990 mit der Miami Blues Authority. International erregte er erstmals Aufmerksamkeit, als Wells ihn in seine Band holte, mit der er mehrere Welttourneen spielte. „Es war ein unglaubliches Abenteuer“, erinnert sich Albert. „Schon als Kind wollte ich ein Chicago-Bluesman sein. Junior hat mir die Tür dafür geöffnet. Sein letztes Studioalbum Come On In This House hat er in den Dockside Studios aufgenommen. Was für ein Zeichen!“
Auch nach Wells‘ Tod 1998 gab es für Albert kein Aufhalten mehr: ob in den späten 90ern als er mit Sandra Hall landesweit auf Tour war oder wenn er mit bekannten Musikern der Szene jammte, von Pinetop Perkins bis John Primer. Seine eigene Solokarriere begann mit dem Album Burn aus dem Jahr 2002, gefolgt von A Stone’s Throw (2006), Keepin On (2010) und Living The Dream von 2012.
2014 hatte er dann sein Debut bei Ruf Records mit Solid Ground, das vom britischen The Blues Magazine als „smouldering and intense“ bezeichnet wurde. Mit Big Dog setzt er jetzt noch einmal einen drauf: 11 Songs, in denen ihr euch festbeißen könnt und denen er bei zahlreichen Konzerten auch live Charakter verleihen wird – diese Tour verspricht Biss zu haben! „Ich denke, dieses Album wird für mich ein Wendepunkt sein“, sagt Albert. „Egal was nach dieser Veröffentlichung passiert, ich werde immer stolz auf dieses Album sein. Wenn wir mit diesen Songs auf Tour sind, solltet ihr eine Vollgas-Bluesrockshow erwarten. Rechnet mit dem, was ich euch immer gegeben habe – meine 100%...“

Tracklist

1. Let The Big Dog Eat

2. Don't Let Them Fool Ya

3. Get Your Ass In The Van

4. Drowning At The Bottom

5. Let's Make Love In The Morning

6. What I Like About Miami

7. Easy Distance

8. Where Did I Go Wrong

9. Where The Devil Makes His Deals

10. What The Hell Was I Thinking

11. Somehow

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