Solid Ground


Solid Ground

Artikel-Nr.: RUF 1201
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Die Musikindustrie spuckt jedes Jahr neue Rock ‘n’ Roll-Sternchen aus, die dann für einen Sekundenbruchteil berühmt sind, um anschließend sofort wieder in der Versenkung zu landen. Albert Castiglia ist einen anderen Weg gegangen. Als ein Mann, der einst sang: „The road to riches is playing guitar, that’s why I’m living inside my car“, verbrachte er zwei Jahrzehnte damit, die Karriereleiter zu erklimmen und sich den Respekt der Fans zu verdienen. Solid Ground ist jetzt die Belohnung.
Im Februar 2014 veröffentlicht ist es Alberts erstes Album, das bei Ruf Records erscheint. Die Blues-Rock-Szene wird nun entdecken, was die langjährigen Fans schon kennen: einen Künstler, bei dem jeder Song direkt aus der Seele zu kommen scheint, der die Gitarre beherrscht und zudem Songs schreibt, die die Wünsche, Ängste und den Herzschmerz der Hörer ausdrücken können. „Solid Ground ist mein bisher bestes Album“, erzählt der 44-jährige Bandleader. „In diese Aufnahmen habe ich mehr Zeit, Liebe, Blut, Schweiß und Tränen investiert als in alle anderen zuvor. Und das hat sich gelohnt. Ich liebe jeden dieser Songs und ich bin sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein wird.“
Er hat recht. In den Fat Rabbit Studios in Glen Ridge, New Jersey aufgenommen ist dieses Album nicht nur „solide“, es ist etwas Besonderes. Es gibt zahlreiche musikalische Höhepunkte bei denen Alberts Gesang und Gitarrenspiel durch sein Team aus Matt Schuler (Bass/Vocals), Bob Amsel (Schlagzeug), Jeremy Baum (B3/ Piano/Wurlitzer), Lou Bevere (Gitarre/Vocals) und Debbie Davies (Gitarre/Vocals) und nicht zu vergessen Dave Gross als Produzent unterstützt werden. Doch die Stars dieses Albums sind letzten Endes die 14 Songs auf Solid Ground.
Den Auftakt macht „Triflin“, bei dem der Funke sofort durch Alberts gefühlvolles Gitarrenspiel überspringt, während seine Stimme von einem Leben voller schöner und bitterer Erinnerungen erzählt („We all have our share of problems, damn near every day…“). Ärger mit Frauen ist ein wiederkehrendes Thema, das sowohl im Song „Keep You Around Too Long“ als auch bei „Have You No Shame“ verarbeitet wurde („I saw you last night under them parking-lot lights, wrapped up in someone else’s arms…“). Doch neben persönlichen Problemen gibt es auch Songs, die einen größeren, sozialen Aspekt betreffen: So beschwört er uns, den Tag zu nutzen – oder wie er es formuliert „Put Some Stank On It“ – und beklagt die von Kriegen zerrissene moderne Welt auf „Love One Another“ („It seems like hate is on the rise, it’s enough to bring tears to my eyes…“).
Als vielseitiger Musiker mit Weitblick können auch Alberts Songwriting-Künste überzeugen, so zum Beispiel bei dem Latin-angehauchten Instrumental „Little Havana Blues (Arroz Con Mango)“ oder bei „Celebration“ und selbst als er sich dem Stones-Song „Sway“ annimmt, ist seine Klasse nicht zu überhören. Dies wird nicht zuletzt auch bei dem akustischen Slide-Blues „Hard Time“ deutlich: „I was born in a broke-down Chevy. Now I feel like it’s on me heavy. I was raised in a dirty junkyard, my only friend was this guitar…”
Das mag die Wahrheit zwar etwas verbiegen, doch Albert hat durchaus eine bewegte Vergangenheit. Geboren wurde er am 12. August 1969 in New York als Sohn eines Italieners und einer Kubanerin. Als er fünf Jahre war, zog die Familie nach Miami, Florida, wo er dann im Alter von zwölf Jahren seine erste Gitarrenstunde bekam. Der Funke sprang sofort über.
Nichtsdestotrotz mussten Rechnungen bezahlt werden und obwohl er sein professionelles Debut bereits 1990 mit Miami Blues Authority hatte (und später zum ‚Best Blues Guitarist‘ durch die New Times in Miami gekürt wurde), verband er die Gigs weiterhin mit seinem Job als Sozialdienstmitarbeiter. Trotzdem erlangte er immer mehr an Bekanntheit, vor allem nachdem ihn Buddy Guys Star-Mundharmonikaspieler Junior Wells singen hörte und in seine Soloband zu mehreren Welttourneen einlud. Auch nach Wells Tod 1998 blieb Albert weiterhin am Ball: In den späten 90er Jahren spielte er mit der aus Atlanta kommenden Sängerin Sandra Hall bei nationalen Tourneen und jamte mit Größen wie Pinetop Perkins oder John Primer.
Doch für ein Talent wie Albert Castiglia konnte die Nebenrolle nicht für immer genug sein. Von Beginn an hatte er diese kreative Ader, die nur in einer Solokarriere und dem Schreiben eigener Songs gipfeln konnte. Und so brachte er 2002 sein Debut Burn heraus, gefolgt von A Stone’s Throw (2006), Keepin On (2012) bis hin zu Living The Dream (2012).    
Jede neue Veröffentlichung war ein weiterer Schritt nach vorne, verfestigte Alberts guten Ruf und sicherte ihm ausreichend gutes Material, um seine immer besser besuchten Liveshows zu füllen. Jetzt, im Jahr 2014, erscheint Solid Ground. Mit der Begeisterung von Fans und Medien im Rücken, großen Tourplänen (u.a. zusammen mit Christina Skjolberg und Laurence Jones beim Blues Caravan) und der Unterstützung durch sein neues Plattenlabel wird dieses Album für Albert ein gewaltiger Schritt nach vorne. Vergesst die Rock ’n‘ Roll-Sternchen und die Blitzerfolge. Albert Castiglia ist ein Talent, das Bestand haben wird.

Tracklist

1. Triflin'

2. Keep You Around Too Long

3. Searching The Desert For You

4. Have you No Shame

5. Put Some Stank On It

6. Love One Another

7. Sleepless Nights

8. Going Down Slow

9. Celebration

10. Hard Time

11. Bad Avenue

12. Sway

13. Little Havana Blues (Arroz Con Mango)

14. Just Like Jesus

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